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14. Juli 2025 US-Präsident Donald Trump hat die Lieferung von "Patriot"-Flugabwehrraketen an die Ukraine angekündigt. "Wir werden ihnen 'Patriots' schicken, die sie dringend brauchen", sagte Trump. Allerdings ließ er vor Reportern auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews offen, wie viele Systeme er schicken wolle. Es würden aber einige sein, so der Präsident. Finanziert werden sollen die Waffen von der EU: Die Menschen in der Ukraine bräuchten den Schutz der "Patriots", "aber die Europäische Union zahlt dafür. Wir zahlen nichts", sagte Trump wörtlich. Es handele sich um ein Geschäft [Tagesschau 14. 7. 2025] Wem der Krieg in der Ukraine nützt und wem er schadet ist jedem kühlen Beobachter längst klar. Dank Donald Trump aber war das nie so unverhüllt. Dieser Krieg is a great deal for America, wie Lindsay Graham schon vor zwei Jahren unverblümt geäußert hat. Für Europa ist er ein Desaster. Russland und die EU schwächen einander. Diese Spaltung ist eine Garantie dafür, dass Europa in der Geopolitik keine eigenständige Rolle spielt: Die EU ist den USA ausgeliefert, Russland den Chinesen und wankelmütigen Drittstaaten wie Indien, Brasilien etc. Diese Drittländer nimmt Trump nun ins Visier: US-Präsident Donald Trump hat Russland und dessen Handelspartnern mit Strafzöllen in Höhe von bis zu 100 Prozent gedroht. Diese würden erhoben, wenn es bei den Bemühungen um ein Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine innerhalb von 50 Tagen keine Einigung gebe, sagte Trump bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus [Tagesschau 14. 7. 2025]. Werden China, Indien, Brasilien und die anderen BRICS-Staaten zu Kreuz kriechen? Werden / können sie Russland zu dem "bedingungslosen Waffenstillstand" zwingen, den die NATO zur Implementierung ihrer "Friedenstruppe" in der Ukraine nutzen will? Wie wird es nach 50 Tagen wirklich aussehen? Wollen die USA Russland überhaupt besiegen? Kommt ihnen eine permanente, verzehrende Auseinandersetzung ohne unmittelbares eigenes Engagement nicht viel eher entgegen? In einem Hearing im Senat am 28. 2. 2023 hat General Kellog die Strategie des Stellvertreterkrieges als höchste strategische Professionaliät gerühmt: defeat a strategic adversary not using any U.S. troops here at the Acme professionalism because letting ukrainians defeat that [YouTubeVideo]. Die Stellvertreter sind nach wie vor willig: Graham and Blumenthal briefed a meeting in Rome of the coalition of the willing, the 30-plus cuntries that are prepared to send troops to keep the peace in Ukraine after hostilities cease.... Joining them was retired Lt.Gen. Keith Kellog, Trump´s special envoy for Ukraine and Russia. The senators stressed that no U.S. troops would be in Ukraine... [AP News, July 11, 2025] no U.S. troops... aber wir verkaufen euch gern die Mittel, die ihr Trotteln braucht, um das wechselseitige Massaker fortzusetzen. Die mittlerweile erwiesene Unfähigkeit Trumps, diesen Krieg zu beenden und sein Wahlversprechen einzulösen, belegt erneut: Es ist ziemlich gleichgültig, wer im oval office markige Botschaften an die Nation und an die Welt in die Kamera spricht. Egal, wie Wahlen ausfallen: die Politik der USA wird erfolgreich gesteuert von Leuten wie Graham (R), Blumenthal (D), Kellog - ein parteiübergreifendes Netzwerk (14. 7. 2017) von Warfare-Politikern und den wahren Herren im Pentagon, den Generälen. “I think we gave Ukraine, the Europeans encouragement that America, the Congress was involved in a bipartisan fashion,” Graham said. Ergänzung, 18. Juli 2025 Während Trumps (Selbst)Demontage Fahrt aufnimmt (Epstein-Affäre, Widerstand von Freund und Feind gegen seine ökonomischen und politischen Deal-Vorstellungen, Eröffnung einer gesundheitlichen Angriffsfläche: "Veneninsuffizienz") äußern sich die Politik-Gestalter der USA immer radikaler: United States Senator Lindsey Graham has cited the U.S. Air Force’s recent strikes on nuclear facilitates in Iran to issue a threat against Russia and its trading partners, warning of serious consequences for Moscow if it fails to abide by American demands over its ongoing military campaign in Ukraine within 50 days. ”If [Russian President Vladimir] Putin and others are wondering what happens on day 51, I would suggest they call the Ayatollah [Ali Khamenei],” Graham stated [Military Watch, 17. 07. 2025]. Falls Trump am 51. Tag doch keine Stealth-Bomber gegen Moskau schickt wird das seine Demontage beschleunigen: er, und nicht der Einbläser Graham haben das Ultimatum formuliert. - Das Risiko eines desaströsen Krieges in Europa scheint größer als je seit 1945. Wird dieses Risiko durch eine Demontage Trumps geringer? Nach meiner Ansicht: Nein. Im Gegenteil. _______________________________________ Auf dem sogenannten "Hügel des Ruhms" in Lemberg wurden nach dem Ende des 2. Weltkriegs gefallene Soldaten der Roten Armee und sowjetische Partisanen beerdigt. Der Bürgermeister von Lemberg hat die 355 Leichen exhumieren lassen und bietet Russland an, die Knochenreste gegen kriegsgefangene Ukrainer einzutauschen [PRAGMATIKA 17. 7. 2025]. |
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